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Fussball WM 2014 in Brasilien

Austragungsorte WM 2014




Für 12 Orte hat man sich in Brasilien entschieden. An 12 Orten in 12 verschiedenen WM Stadien wird ermittelt, die Spieler welches Landes am Ende der WM in Rio de Janeiro den Weltmeisterpokal in die Höhe recken wird. Denn die 8 Vorrundengruppen und die KO-Runde ergeben zusammen 64 Partien. Diese wollen adäquat ausgerichtet sein, mit einem passenden Stadion und natürlich ebenso passender Infrastruktur und WM-Atmosphäre in der Stadt.

Alle Austragungsorte der WM 2014 auf der Landkarte

Rio de Janeiro

Am Strand von Rio de Janeiro

Am Strand von Rio de Janeiro

Das Zentrum der brasilianischen Fußballkultur, wenn nicht gar jener der ganzen Welt befindet sich in Rio de Janeiro. Die bekannteste Stadt des Landes besitzt das “Maracana“, wo nach Umbau noch 76.935 Menschen sehen werden, wer das Finale der WM 2014 für sich entscheidet. Schon 1950 fand hier die Endrunde der WM statt, damals verlor Brasilien tragisch im letzten Spiel gegen Uruguay den Titel. Und 200.000 Menschen im Stadion weinten mit der restlichen Nation. Natürlich hofft man in Brasilen, dass sich genau dies im Sommer 2014 nicht wiederholen wird.

Dass das Finale in der bekanntesten Stadt des Landes, die bis 1960 auch Hauptstadt war, stattfindet, war selbstverständlich. Schließlich ist das der Traum eines jeden Fußballers: sein Land im Maracana in Rio de Janeiro zum Weltmeistertitel schießen. Unter dem weltberühmten Zuckerhut und der Christusfigur, etwas Schöneres könnte man den Fußballern kaum ermöglichen.

Creative Commons License photo credit: Bryn Pinzgauer

Sao Paulo

Hier wird das Eröffnungsspiel der WM 2014 stattfinden (zum Spielplan der WM 2014). Man gönnte sich in der Millionenmetropole ein niegelnagelneues Stadion, welches nach seinem Nutzerverein benannt ist und als “Arena Corinthians” Platz für 65.807 Zuschauer haben wird. Neben dem Eröffnungsspiel finden hier zahlreiche weitere wichtige Spiele statt.

Fußball zu Gast im Land des Fußballs: Brasilien

Belo Horizonte

Belo Horizonte bei Nacht

Belo Horizonte bei Nacht

Das “Mineirao” getaufte Stadion in Belo Horizonte wurde einer umfassenden Renovierung unterzogen und freut sich auf 66.805 Besucher pro WM-Partie, wenn auch Belo Horizonte Gastgeber für das größte Fußballfest der Welt sein wird.

“BH” wird die Stadt vor Ort abgekürzt, natürlich ohne die deutsche Konnotation dessen. Gegründet wurde die Stadt von einem Goldsucher, ihr Wachstum zu einer MIllionenstadt ist auch heute noch atemberaubend. Die Innenstadt ist wie eine amerikanische Stadt schachbrettartig angelegt, doch wuchs die Stadt schnell über diese Ausmaße hinaus. In Belo Horizonte finden sich einige Gebäude von Oscar Niemeyer, trotz großen Flughafens leidet Belo Horizonte aber unter Transportproblemen und man benötigt ein wenig Zeit, um in der Stadt vorwärts zu kommen. Fußballgeschichte wurde hier auch schon geschrieben, der FC Bayern München gewann hier 1976 den Weltpokal, damals mit Franz Beckenbauer und sogar schon Karl-Heinz Rummenigge.

Creative Commons License photo credit: Schel777

Brasilia

Brasiliens Hauptstadt lässt sich ein neues Stadion bauen und klotzt dabei, kleckert nicht: 70.064 Zuschauer werden ins “Estadio Nacional de Brasilia” passen, also ins Nationalstadion. Dies allerdings nur dem Namen nach, denn dem Maracana wird es wohl in seiner Wertigkeit nicht den Rang ablaufen.

Fortaleza

Moderne Hafenstadt Fortaleza

Moderne Hafenstadt Fortaleza

Zusammen mit dem entlegenen Manaus im Amazonas-Gebiet die nördlichste Ausrichterstadt der WM 2014 in Brasilien. Das bereits zuvor existente “Castelao” wird allerdings nur umgebaut, dann passen 64.165 Zuschauer in die Arena am Atlantik.

2,5 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt des Bundesstaates Ceara. Fortaleza ist auch ein beliebter Touristenort innerhalb Brasiliens. Als fünftgrößte Stadt des Landes ist es zudem sehr gut zu erreichen. Hier beginnt beispielsweise die längste Autobahn des Landes. Besucher interessieren sich aber mehr für die vielen neu geschaffenen Kunst-Zentren und die vielerorts aufgewertet Landschaft. Und nicht zuletzt für das perfekte Wetter in Fortaleza. Hier scheint fast immer die Sonne, weshalb die Stadt auch “Land der Sonne” genannt wird und die meisten Besucher von allen brasilianischen Städten zählt.

Viel Fußballtradition in den Austragungsorten der WM 2014

Natal

Das neue Stadion der Stadt Natal, ebenfalls eher nördlich an der Atlantik-Küste gelegen, ist dann auch passend als “Arena des Dunas” benannt. Hier werden 42.086 Menschen Platz finden, um den besten Spielern der Welt beim Fußballspielen zuzusehen.

Recife

Karneval im bunten Recife

Karneval im bunten Recife

Arena Pernambuco” hat man das neu errichtete WM-Stadion in Recife benannt, wo 43.921 Menschen knapp am östlichsten Punkt des Landes sich in Feierlaune für die Fußball Weltmeisterschaft 2014 bringen können.

Der Name Recife bezieht sich übrigens auf die vor Ort existierenden Felsriffs, die dem Strand und der Stadt Schutz bieten. Direkt am Atlantik gelegen, ist hier das Klima auch deutlich fußballfreundlicher als im Landesinneren von Brasilien. Recife liegt im Bundesstaat Pernambuco, verfügt über eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten und ist dennoch nicth als großes Urlaubsziel bekannt. Vielleicht ändert sich dies mit dem Verlauf der WM.

Creative Commons License photo credit: @raulds

Cuiaba

Die hierzulande wenig bekannte Stadt Cuiaba liegt sehr weit im Westen des Landes, auf einer Höhe mit Brasilia. Dort hat man die “Arena Pantanal” errichtet, welche mit 42.968 Plätzen keines der ganz großen Spiele sehen wird, aber nichtsdestotrotz zu den 12 glücklichen Städten zählt, welche letztlich den Zuschlag für die WM 2014 erhielten.

Curitiba

Straßenszene aus Curitiba

Straßenszene aus Curitiba

Zwischen Sao Paulo und Porto Alegre liegt Curitiba, das im Weltfußball bislang kaum in Erscheinung trat. Mit seiner “Arena da Baixada” und Platz für 40.000 Zuschauer wird es im Sommer 2014 aber auf genau jener Weltbühne des Fußballs auftreten.

Eher untypisch für Brasilien verfügt Curitiba schon lange vor dem Zuschlag für die WM 2014 über ein sehr gutes Transportsystem, weshalb es sinnvoll ist, die Stadt zur WM-Stadt gemacht zu haben. Außerdem verfügt die Stadt über gleich drei erfolgreiche Fußballvereine. Ansonsten ist sie sehr von Bildung geprägt. Das Oscar-Niemyer-Museum lockt ebenso Besucher an wie der künstliche Parque Tangua oder der Torre Panoramico.

Creative Commons License photo credit: Bruna cs

12 WM-Austragungsorte übers ganze Land verteilt

Salvador de Bahia

Auch in Salvador de Bahia gönnten die Verantwortlichen sich einen kompletten Neuba, um adäquat auf die WM vorbereitet zu sein. Das örtliche Stadion heißt nun “Arena Fonte Nova” und ist mit einem Fassungsvermögen von 56.500 Zuschauern eines der größeren für dieses Turnier.

Porto Alegre

Regatta vor Porto Alegre

Regatta vor Porto Alegre

50.287 Zuschauer fasst das “Estadio Beira-Rio“, welches anlässlich der WM 2014 in Brasilien komplett renoviert wurde. Porto Alegre ist die südlichste der 12 Ausrichterstädte und natürlich hofft man in Uruguay, Argentinien und Chiel darauf, möglichst hier eines der eigenen Vorrundenspiele austragen zu können. Die Anreise wäre dementsprechend kurz. Aber Porto Alegre freut sich natürlich dennoch auf Gäste aus aller Welt.

“Fröhlicher Hafen” bedeutet der Name der Stadt dann auch übersetzt. Klar, dass die WM-Fans gerne nach Porto Alegre reisen werden. Schleßlich erwartet die Besucher hier eine eher von Argentinien und Uruguay geprägte Kultur, anders als in den WM-Städten weiter im Norden. Abwechslung also zum sonstigen Brasilien. Die Liste der Museen in Porto Alegre ist lang und ebenso ist die Stadt für ihre METRO bekannt, eine gut funktionierende Nahverkehrsbahn. Auch das eher untypisch für Brasilien. Das rege Nachtleben verteilt sich auf gleich drei verschiedene Stadtteile. Die Auswahl für die Fußballfans aus aller Welt ist also groß.

Creative Commons License photo credit: veleirosdosul

Manaus

Die bemerkenswerteste Stadt der 12 WM-Austragungsorte der WM in Brasilien. Weit oben im Nordwesten des Landes gelegen, mitten im Amazonas, war sie trotz ihrer Größe auf dem Landweg lange Zeit nur per Boot auf dem Amazonas zu erreichen. Das hat sich schon länger geändert, anderenfalls hätte man hier wohl auch kaum die “Arena de Amazonia” für 42.374 Zuschauer errichtet.


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